ABLAUF DES MENTORINGS

Wir bündeln die Bewerbungen potenzieller Mentees, und zweimal im Jahr beginnt eine neue Staffel. Die Teilnehmerinnen werden anhand ihrer Bewerbungsunterlagen und persönlicher Gespräche ausgewählt und im Rahmen einer Auftaktveranstaltung auf ihre spezifische Rolle vorbereitet. Es finden Zwischenbilanz- und Netzwerktreffen statt. Begleitend erfolgt eine externe Evaluation des zwölfmonatigen Mentoring-Prozess. Die so gewonnen Daten werden in einer Abschlussveranstaltung präsentiert. Die Projektleitung steht Ihnen jederzeit prozessbegleitend zur Verfügung.
PROJEKTSKIZZE
In Zusammenarbeit mit dem Frauenbüro der Stadt Wetzlar wird die Menteeauswahl, die Aufnahme der Mentorinnen, die Vermittlung der Tandems sowie die konzeptionelle Gestaltung und Durchführung des Rahmenprogramms von Frau Dipl. Psychologin Nathalie Krahé (Projektleiterin der IFLA e.V.) sowie Frau Dipl. Sozialpädagogin Sabiene Döpfner (Projektmitarbeiterin) gestaltet.
Im Verlauf derzwölf Monate wird das Mentoring-Programm <S.E.T.>wissenschaftlich durch Frau Prof. Dr. Maria Rumpf, FHGiessen/Friedberg, begleitet und evaluiert.
Seit Oktober 2002 wird jährlich im Herbst der Mittelhessische Mentoring-Tag mit Fachbeiträgen und Workshops überregionaler Referentinnen angeboten. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, sich im Rahmen dieser Veranstaltung über das Mentoring-Programm zu informieren, das Netzwerk kompetenter Fach- und Führungsfrauen kennen zu lernen sowie sich in den Workshops zu relevanten Themen weiterzubilden.
Der Mentorinnenpool wird fortlaufend erweitert, es stehen inzwischen über 50 Frauen zur Verfügung. Die teilnehmenden Mentorinnen sind qualifizierte Fach- und Führungsfrauen aus den unterschiedlichsten Branchen (Klein- und Mittelständische Betriebe).
Es ist gelungen, mit <S.E.T.> ein kontinuierliches Angebot zuetablieren. Das Mentoring-Programm hat in seiner offenen und branchenübergreifenden Form Modellcharakter und ist als Innovation fürden Wirtschaftsstandort Mittelhessen einzuschätzen. Das Netzwerk bringt Synergien in die beteiligten Unternehmen.
Der im Zusammenhangmit Mentoring so häufig zitierte Begriff, es sei ein Winner-Game, lässtsich auch für das Projekt <S.E.T.> der IFLA e.V. resümieren. Mentoring soll daher als persönliche Strategie der Karriereentwicklungzu einer direkten Unterstützung von Frauen beitragen. Eine individuelle Förderung, wie sie durch <S.E.T.> geleistet wird, kann weibliche Kompetenzen sichtbar machen, das Wirtschaftspotenzial von Frauen zur Entfaltung bringen, Gründungsmotivation erhöhen und so bessere Arbeitsergebnisse sowie stabilere Erfolge hinsichtlich der Karriereverläufe der Teilnehmerinnen hervorbringen.
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